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Haushaltsberatungsergebnisse im Bereich des Sozial - und Gesundheitsamts
Im Bereich des Sozialamts gab es trotz der schlechten Haushaltslage Zuwächse in bestimmeten Bereichen:
- Fortschreibung des Altenhilfeplnes, Durchführung eines Fachtages sowie Druckkosten (10.000 €)
- Schulbeihilfe -siehe Wissensbasis- (295.000 €)
- Frauenhäuser: für die gestiegene Nachfragen in diesem Bereich gibt es insgesamt 2010/2011 zwei weitere Stellen
- Fürsorgeunterkünfte: bislang besfristete Stellen (4 mal 0,5 für Betreuung vor Ort und 4 Stellen für Fallmanagement) wurden dauerhaft beschlossen
- Stellenbemessung in der Sozialhilfe: Aufgrund der Fallzahlenentwicklung wurden 5 Stellen 2010 und 5 weitere 2011 beschlossen. Damit wird den gestiegenen Anforderungen an die Sozialhilfesachbearbeitung durch komplexere Problemlagen Rechnung getragen werden.
- Fallmanagement -siehe Wissensbasis- in der Eingliederungshilfe für behinderte Menschen wird mit 5 Stellen dauerhaft fortgeführt.
- Zusätzlicher Stellenbedarf durch Neuregelungen Im Wohngeldrecht: Durch Änderungen im Wohngeldrecht erhöht sich in Stuttgart die Zahl der Wohngeld-Empfängerhaushalte um rd. 65 % gegenüberdem Vorjahr: Um die Antragsflut und den Bearbeitungsrückstand abzubauen hat das Sozialamt 10 Stellen erhalten.
- Investitionskostenzuschuss für das Projekt Körperbehindertenverein / Stiftung Nestwerk (750.000 €)
- Erhöhung der Investitionskostenpauschale für die Alten - und Pflegeheime: Mit drei weiteren Baumaßnahmen wird das stationäre pflegerische Angebot den aktuellen Anforderungen angepasst und erweitert (insgesamt 2,03 Mio €).
Haushaltssicherung und damit Streichungen in diesem Bereich:
- Erhöhung der Ersätze für soziale Leistungen: Dei Einnahmen in der Sozialhilfe (SGB XII) sollen um 360.000 € gesteigert werden. Das soll durch die konsequentere Geltendmachung von Kostenersätzen erreicht werden (z.B. Kostenersätze von Unterhaltspflichtigen, Kostenerstattung anderer Sozialleistungsträger und Rückforderungen von Kautionen oder zu Unrecht erbrachter Sozialhilfe usw.)
- Kürzungen der allgemeinen Betriebs- und Sachausgaben um 10 % (155.000 €)
- Kürzungen bei der Förderung der freien Wohlfahrtspflege (Kurzzeitpflege: 181.000 €, Behindertensport: Sonderförderung für den Behindertensport: 42.300 €, Palliative Care: 52.400 €, Wohnungsnotfallhilfe: 66.300 €, Wohnberatung / Altenhilfe: 36.400 €).
Zuwächse im Bereich des Gesundheitsamts:
- Erhalt der Interdisziplinären Frühföderstelle (IFF): 1,5 Stellen werden vom Klinikum an das Gesundheitsamt übertragen und damit auf Dauer gesichert.
- Frühe Förderung von Familien: 1 weitere Stelle
- Neue Einschulungsuntersuchung "Stuttgarter Weg": 1,5 Arzt- und 0,5 Kinderkrankenschwesterstelle
- Sachkosten für STD - Beratungsstelle (sexuell übertragbare Krankheiten): 2010: 40.000 €, 2011: 20.000 €)
- Maßnahmen von Angeboten freigemeinnütziger Träger und des Klinikums (aufsuchende Arbeit bei alkoholisierten Jugendlichen: 15.000 €, Beratung und Betreuung von drogenkonsumierenden Spätaussiedlern und russisch sprechenden Migranten: 2010 und 2011 jeweils 6.500 €, Schwerpunktpraxis für Suchtmedizien: 2010: 100.000 € Fördermittel und 2011: 117.000 € Fördermittel)
Haushaltssicherung und damit Streichung in diesem Bereich:
- Streichung von 1,5 Stellen des Sachgebiets Gesundheitsförderung und Prävention
- Streichung einer 0,75 Arztstelle im amtsärztlichen Dienst
- Wegfall des Zuschusses für das Blaue Kreuz: 61.000 €
- Wegfall des Zuschusses für Kangaroo: 20.000 €
Beschlüsse, die gemeinsam für das Sozialamt und Gesundheitsamt gelten
- Straßensozialarbeit: Zur Förderung von Fachpersonal bei der Ambulanten Hilfe und beim Sozialpsychiatrischen Dienst Bad Cannstatt des Caritasverbands für Stuttgart e.V. werden jährlich zusätzliche Haushaltsmittel von jeweils 27.500 € bereitgestellt.
Haushaltssicherung und damit Streichung in diesem gemeinsamen Bereich:
- Kürzungen der Zuschüsse an freie Träger und Klinikum im Bereich des Referats Soziales, Jugend und Gesundheit in Höhe von 249.000 € - Anteile der jeweiligen Referate sind noch offen.
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