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Kürzungen im Bereich der Wohnungsnotfallhilfe
Im Rahmen der Kürzungen des Haushaltsbudgets 2010/2011 ist auch das Förderbudget des Sozialamtes betroffen.
Ab dem Haushaltsjahr 2010 sind die Fördermittel zur Finanzierung von bisher insgesamt 2,4 Fachpersonalstellen auf die Förderung von insgesamt 1,2 Fachpersonalstellen im Bereich der Wohnungsnotfallhilfe für die Koordination quartierbezogener Tätigkeiten reduziert worden.
Die ursprünglich 2,4 Fachpersonalstellen waren unterschiedlich zwischen den Trägern aufgeteilt:
Die Evangelische Gesellschaft bekam für die spezielle Fachberatung für junge Menschen 0,3 und für die allgemeine Fachberatung 0,5 Personalstellen, der Caritasverband für Stuttgart und die Sozialberatung bekamen für ihre Fachberatungsstellen 0,5 bzw. 0,3 Personalstellen und die Ambulante Hilfe für ihre spezielle Fachberatungsstelle für Frauen 0,3 und für die allgemeine Fachberatungsstelle 0,5 Personalstellen.
Diese Personalstellen dienen der Koordination, der Steuerung und der Sozialplanung im Bereich der Wohnungsnotfallhilfe der Träger untereinander und mit der Stadt. Mit dem Beschluss des Gemeinderats wurden diese Fachpersonalstellen um 50% gekürzt. Jede Fachberatungsstelle erhält nun, unabhängig von einer Spezialisierung, 0,2 Personalstellen.
Es ist zu befürchten, dass sich damit die Koordination und Steuerung sowie die Sozialplanung im Bereich der Wohnungsnotfallhilfe qualitativ verschlechtert. Derzeit prüfen die betroffenen Träger gemeinsam welche Leistungen sie unter Berücksichtigung dieser Reduzierung überhaupt noch leisten können.
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