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Kommunale Arbeitsförderung vor der Entscheidung
Den Veranstaltungsflyer zum Download gibt es hier.
Stuttgart, 10. August 2010 (mü) Nach der Sommerpause muss der Stuttgarter Gemeinderat eine der wichtigsten sozialpolitischen Richtungsentscheidungen der letzten Jahre treffen: Soll in Stuttgart die Vermittlung in Arbeit, Ausbildung und Beschäftigung künftig in alleiniger kommunaler Verantwortung durchgeführt werden oder in einer gemeinsamen Organisationsform mit der Bundesagentur
Vor der Einführung der sog. Hartz-Reformen gab es in Stuttgart ein gut funktionierendes und von einer hohen Qualität geprägtes, bundesweit beachtetes kommunales Hilfesystem für langzeitarbeitslose Menschen. Seit der Zusammenführung der kommunalen Hilfen mit den Strukturen der Agentur für Arbeit konnten viele Ansätze von diesem „Stuttgarter Weg“ fortgesetzt und ausgebaut werden. Viele notwendige Weiterentwicklungen gelangen aber nicht und immer noch existieren einfachste organisatorische Probleme, die zeigen, dass die beiden „Systeme“ von Stadt und Agentur für Arbeit nur schwer miteinander zu vereinen sind. Dies ist zum Nachteil für die betroffenen Menschen und für die Weiterentwicklung der kommunalen Sozialpolitik, die bedarfsgerechte und differenzierte Hilfen aus einer Hand anbieten sollte.
Die Liga der Wohlfahrtspflege Stuttgart möchte im Rahmen der Veranstaltungsreihe „SommerSozial“ den Hintergrund der Entscheidung beleuchten und den Stadträten und der Stadtverwaltung Entscheidungshilfen an die Hand geben. Hierzu haben wir verschiedene Veranstaltungen organisiert, die das bestehende Stuttgarter Hilfesystem aufzeigen und die Anforderungen an das zukünftige System benennen.
Sinnvolle Beschäftigungsprojekte, die den betroffenen Menschen Chancen und Perspektiven bieten, statt passiver Transferleistungen, müssen am Ende als Ergebnis stehen, unabhängig davon, für welche Organisationsform sich der Gemeinderat letztendlich entscheidet.
Sie sind zu allen Veranstaltungen herzlich eingeladen!
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