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Unsere Forderungen

Wir wollen gemeinsam ein Zeichen setzen!
Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind wir auf funktionierende soziale Netze angewiesen. Sie müssen gestärkt und ausgebaut werden, denn nur dann können wir den sozialen Frieden sicherstellen und damit die Stadt zusammenhalten.

  • Trotz Armut und Handicaps muss Teilhabe gesichert werden.
  • Die Bildungsanstrengungen für Kinder und Jugendliche müssen gestärkt werden.
  • Die demografische Entwicklung braucht veränderte soziale Netze.
  • Die Prävention muss in allen Hilfefeldern verstärkt werden.
  • Der Ausbau der Kinderbetreuung und ein Mehr an Bildung unserer Kinder und Jugendlichen können nicht zur Diskussion stehen!
  • Keine Reduzierung im Sozialhaushalt angesichts der Zusatzausgaben auch durch die Wirtschaftskrise.
  • Die sozialen Leistungen müssen verstärkt armutsfest ausgerichtet werden. Der mit der Strategiekonferenz Kinderarmut begonnene Weg muss fortgesetzt werden.


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Hoffnung auf gemeinsame Stärke

Als Lehrerin an einer Brennpunktschule in Stuttgart und Mutter eines behinderten Kindes kenne ich die vielen sozialen Defizite in unserer Stadt. Die Idee eines Sozialbündnisses finde ich unbedingt unterstützenswert, denn nur gemeinsam sind wir stark...
Elisabeth Tull
 

ILCO

von: Manfred Jooß

Eine gute Sache braucht Unterstützung! Deshalb unterstützen die ILCO (www.ilco.de) das soziale Netzwerk STUTTGART SOZIAL damit auch Menschen mit körperlichen Gebrechen ihre Aufmerksamkeit finden.

Gut, dass es eine solche Initiative gibt

von: Monika Lockemann

und gleichzeitig eigentlich sehr bedauerlich, dass wir eine derartige Initiative dringender brauchen denn je!

Ich engagiere mich z.B. seit vielen Jahren ehrenamtlich für ein Straßenkinderprojekt in Ghana (www.baobab-children-foundation.de) - das will ich auch weiterhin tun, aber dabei die Situation vor meiner Haustüre nicht vergessen. Hätte - ehrlich gesagt - eigentlich nie gedacht, dass dies einmal nötig würde! Dass wir ausreichend (?) Geld für ambitionierte Projekte haben, aber die Kinder und Jugendlichen, die Alleinerziehenden, etc. dabei vergessen? Danke für Ihr Engagement!

Kinder- und Familienfreundlich ? Zukunftschancen

von: Engelsmann, Petra

Kinder- und Familienfreundlich – Zukunftschancen

So kann es ein jeder auf der Homepage (www.stuttgart.de/item/show/322309, www.stuttgart.de/item/show/310402, www.stuttgart.de/item/show/359510) der Stadt Stuttgart nachlesen.
• „In Stuttgart soll jedem Kind und jedem Jugendlichen eine Förderung und Bildung zuteil werden, die ihm faire Zukunftschancen eröffnen.“
• „Egal ob Väter oder Mütter - die meisten wünschen sich, dass sie Beruf und Familie gut miteinander in Einklang bringen können. Die Stadt Stuttgart ist dabei auf einem guten Weg:“
• „Neben dem Stuttgarter Gemeinderat und der städtischen Kinderbeauftragten Roswitha Wenzl sorgen insbesondere Kuratorium und Förderverein Kinderfreundliches Stuttgart sowie die Bürgerstiftung Stuttgart dafür, dass Kinder und Familien an Neckar und Nesenbach über eine starke Lobby verfügen. Im Mittelpunkt steht dabei das Bestreben, tragfähige Netzwerke zu knüpfen, in denen kein Kind und kein Jugendlicher verloren gehen kann. Eine Schlüsselrolle kommt in diesem Zusammenhang der Stuttgarter Bildungspartnerschaft zu, die jedem Kind eine ungebrochene Bildungsbiographie - von der Kita bis zum erfolgreichen Eintritt ins Berufsleben - ermöglichen will.“

Dies sind Zitate aus der Homepage der Stadt Stuttgart unter den Links „Familie“, „Kinder“ und „Bildung“ zu finden.
Kündigt die Stadt nun Kürzungen um 10 % im Haushalt von Jugendamt, Sozialamt und Gesundheitsamt an, so trifft es genau den Personenkreis, den die Stadt nach ihren eigenen Angaben unterstützen wollte.

Ich freue mich, dass es die Initiative „Stuttgart-Sozial“ gibt. Es wird Zeit, dass der Stadt Stuttgart ein Spiegel vorgehalten wird.
 

Der Gesamtelternbeirat der Stuttgarter Schulen schreibt

von: Sabine Wassmer

Gerade für Kinder und Jugendliche an den Schulen wird der Druck größer und die soziale Ausgrenzung immer stärker spürbar. Um darauf aufmerksam zu machen, dass das nicht so weitergehen darf unterstützen wir das Netzwerk.
Sabine Wassmer (Vorsitzende des GEB)

Betrifft Benachteiligte aller Altersgruppen

von: Brigitta Florian

Ich finde die Kampagne gut und unterstütze sie.
Es wäre fatal, wenn das "Wachstumsbeschleunigungsgesetz" zu einer "Armutsbeschleunigung" führte.

Soziale Stärke ist gefragt

von: Martin Steinbrenner

Mit STUTTGART SOZIAL wird soziale Stärke gezeigt. Stärke, die im Einsatz für Benachteiligte, Behinderte, Ausgegrenzte und Arme deutlich wird.
Zu wünschen wäre, dass sich Gemeinderäte und Bürgermeister nicht als "sozial Schwache" entpuppen, die sich aus vergleichsweise niederen Beweggründen (Prestigeobjekte, Bankensanierung, Profitgarantie) für den Abbau sozialer Leistungen einsetzen.
Soziale Stärke steht für den dringend notwendigen Ausbau sozialer Hilfen!

Unterstützung für Stuttgart Sozial

von: Martin Riethmüller

Mir ist nicht so ganz klar, ob auch Unterstützer von außerhalb Stuttgarts willkommen sind. Aber auch falls nicht finde ich Ihre Aktion äußerst unterstützenswert.
Auch in Ihrer Nachbarstadt Leonberg muss gespart werden. Gleich der erste konkrete "Beitrag zur Haushaltskonsolidierung" im Leonberger Gemeinderat war es, in seiner letzten Sitzung zu beschließen, die Verträge mit allen freien Trägern der Jugendhilfe Leonberg (AWO, Waldhaus, Verein für Jugendhilfe, Jugendhaus Leonberg) nur noch bis zum 30.09.2010 weiterlaufen zu lassen und die Verwaltung zu beauftragen, bis April langfristig Kürzungsvorschläge im Kinder- und Jugendhilfebereich vorzulegen.
Landauf, Landab dieselbe kurzsichtige Denkweise. Es wird nicht erkannt, dass Investitionen in präventive Jugendhilfeangebote nicht nur herausragender Baustein der außerschulischen Jugendbildung sind, sondern auch nachhaltig investiertes Geld ist, das hohe Folgekosten effektiv vermeidet und drohenden gesellschaftlichen Verwerfungen überaus bedarfsorientiert und sehr wirkunsvoll entgegenwirkt.

Kinderschutz

von: Kristin Kreimer-Philippi, Geschäftsführerin im Kinderschutzzentrum

Die Aktion und die Art der Aufbereitung der Aktion finde ich sehr wichtig und sehr gelungen. Allein bei der Aufzählung der Hintergründe und Forderungen kommt mir das Thema Kinderschutz zu kurz: zwischen Januar und Juli 2009 sind in Stuttgart 920 Kinder misshandelt und vernachlässigt worden. Sie alle benötigen umfassende therapeutische und soziale Hilfen, um wieder gute Entwicklungsmöglichkeiten zu haben.

Gratulation

von: Friedhelm Buckert

Gratulation, dass nun ein neues Netzwerk durch das Medium Netz geschaffen wird.
So werden die berechtigten Forderungen für Menschen am Rand dieser Gesellschaft,in einer finanzpolitisch schwierigen Zeit,noch optimaler unterstützt.
Weiter so!

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