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Stuttgarter Jugendverbandsarbeit an der Grenze der Belastung
Stuttgarter Jugendverbandsarbeit an der Grenze der Belastung
Die Stuttgarter Jugendverbände werden von der Stadt Stuttgart gefördert.
Leider immer noch wie 1993.
Nicht nur Tarifabschlüsse, sondern auch die Mehrwertsteuererhöhung und allgemeine Kostensteigerungen, vorwiegend im Energiebereich, belasten die verbandliche Jugendarbeit zunehmend.
In Anbetracht der städtischen Haushaltslage wurde von der verbandlichen Jugendarbeit für diesen Haushalt kein Antrag auf Erhöhung der Förderung gestellt.
Dies kann aber nicht so bleiben!
Mit 1.187.462 € ist die Förderung für 1700 Jugendgruppen seit 1993 gleich geblieben (2.183.800 DM).
Stimmt nicht ganz. Jede der 1.700 Jugendgruppe bekommt umgerechnet eine Leistung in Höhe von 29 € im Jahr mehr.
Aus Sicht der vielen ehrenamtlich Tätigen in diesem Handlungsfeld der Jugendarbeit ist es immer weniger nachvollziehbar, dass ihre Jugendarbeit, die auch der Stadt Stuttgart zugute kommt, und somit die Maßnahmen für Familien, Kinder und Jugendliche immer weniger finanzielle Anerkennung erfahren.
Die Stuttgarter Jugendverbände führten im Jahr 2009 in ihren 1.700 Kinder- und Jugendgruppen ca. 8.000 einzelne Maßnahmen durch und erreichten mehr als 200.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer.
Sie leisten damit einen erheblichen Beitrag zur kinderfreundlichen Stadt Stuttgart.
Eine mindestens 4-tägige Freizeit wird derzeit mit ca. Euro 72,- gefördert,
ein Jugendgruppentreffen nach bisherigen Richtlinien nur mit ca. Euro 3,60.
Dies entspricht nicht einmal den Fahrtkosten im ÖPNV für einen Jugendleiter.
Von ehrenamtlich Mitarbeitenden gestaltete Arbeit für Kinder und Jugendliche ist ein wertvoller Beitrag für unsere Stadt. Kinder bekommen ein kostengünstiges Angebot und Mitarbeitende lernen sich zu engagieren und sich in die Gesellschaft einzubringen.
Diese Angebote der Jugendverbände sind zwar kostengünstig aber nicht kostenlos und sollten auch die nötige Anerkennung erfahren.
Stadtjugendring Stuttgart e.V.
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